1991 bis heute: VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH
Mit dem in 35 Jahren erworbenen Know-how als wichtigstem Startkapital wird 1991 die
Hoffnung schöpft Dr. Lenk - als Physiker und Wirtschaftswissenschaftler ist er bereits seit 1962 im ehemaligen Forschungsinstitut - aus den wenigen verbliebenen Altaufträgen mit ehemaligen Ostfirmen und mit Kunden aus Japan, Korea und Taiwan, die mithilfe der Treuhand soweit nachgebessert werden, dass ein kostendeckendes Wirtschaften möglich ist. Damit und auch mit der Anerkennung durch die Treuhand von Materialbeständen für konkrete Aufträge und durch erste Vertrauensbeweise von Kunden aus den alten Bundesländern kommt das junge Unternehmen über die schweren Anfangsjahre.
Der Durchbruch gelingt schließlich mit dem Großauftrag für eine Inline-Glasbeschichtungsanlage 1994/1995. Kurze Zeit später erfordert die Auftragslage 1996 sogar die Errichtung einer weiteren Betriebsstätte auf einem 3.200 m2 großen Grundstück im 6 km vom Stammsitz entfernten Dresdner Ortsteil Weißig. Die rasche Entwicklung des Unternehmens beruht auf der Verwertung von Innovationen, wie der Aufbringung von Vielfachschichten mit außergewöhnlichen optischen, thermischen und mechanischen Eigenschaften und bestimmten Strukturen auf beliebige Träger im Vakuum. Auch die Herstellung von Elektronenkanonen mit Strahlleistungen bis zu 1.200 kW für die Gewinnung hochreaktiver bzw. hochschmelzender Metalle in Elektronenstrahl-Mehrkammeröfen gewinnt international immer mehr an Bedeutung.
2005 wird Robin Schild, Diplom-Physiker, Mitglied der Geschäftsführung bei VON ARDENNE, ein Jahr später übernimmt er als CEO deren Vorsitz. Tino Hammer, Diplom-Wirtschaftsingenieur, ist seit 2007 Geschäftsführer (CFO) bei VON ARDENNE. Seit 2012 ist Diplom-Physiker Hans-Christian Hecht als Chief Technology Officer (CTO) Mitglied der Geschäftsführung.
2006 weiht die